Internationaler Museumstag 19. Mai 2019,

 

Eintritt frei.

 

15 Uhr: Zeitzeugengespräch zum Thema "Schulerinnerungen"

 

 

 

 

Webinarien in Zusammenarbeit mit der vhs-Korbach

 


100 Jahre Frauenwahlrecht – der lange Weg zu demokratischer Teilhabe

 

Unter welchen gesellschaftlichen und politischen Bedingungen kmpften die Frauen – nicht nur in Europa – um ihr Wahlrecht und gegen welche massiven Widerstnde und unsinnigen Argumente mussten sie sich durchsetzen? Sie taten dies mit unterschiedlichen Mitteln und Möglichkeiten, mit viel Kreativität und Hartnäckigkeit. Am Beispiel einiger Frauen der deutschen Frauenstimmrechtsbewegung wird deutlich, wie unterschiedlich die Forderungen und Vorgehensweisen waren, wie gut sich die Frauen international vernetzten und welche Handlungsspielrume sie zum Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts nutzten.

 

Online-Vortrag:
Prof. Dr. Sabine Liebig – Institut für Neuere und Neueste Geschichte und ihre Didaktik, Pdagogische Hochschule Karlsruhe
Korbach, Wolfgang-Bonhage-Museum, Kirchplatz 2, Vortragsraum
Mittwoch, 3. April, 19.00 bis 20.30 Uhr
Anmeldung bei der vhs bis zum 27. Mrz

 

 

Frauenwahlrecht in Europa und die Wirkung demokratischer Emanzipation
Der Vortrag behandelt die Auseinandersetzung um das Frauenwahlrecht in fünf europäischen Ländern (Finnland, England, Frankreich, Österreich
und Schweiz). Damit werden die Ereignisse in Deutschland vor und nach 1918/19 in den internationalen Zusammenhang eingebettet: Was war in Deutschland gleich oder anders als in anderen Lndern? Welche Varianten des Frauenwahlrechts wurden diskutiert? Und welche Veränderungen brachte die Emanzipation an der Wahlurne in der Folge mit sich?


Online-Vortrag:
Dr. Gudrun-Christine Schimpf, Mannheim – Centrum für Soziale Investitionen und Innovationen (CSI), Universitt Heidelberg
Korbach, Wolfgang-Bonhage-Museum, Kirchplatz 2, Vortragsraum
Mittwoch, 8. Mai, 19.00 bis 20.30 Uhr
Anmeldung bei der vhs bis zum 30. April

 

 

Frauenmode als Seismograph gesellschaftlicher Veränderungsprozesse 100 Jahre Frauenwahlrecht – Das Ende der Kostümierung!
Mit dem Ausstieg aus dem Korsett und dem Abschneiden der Zöpfe befreiten sich Frauen vom Modediktat des Kaiserreichs und gewannen die physische Bewegungsfreiheit, die von vielen als wesentliche Grundvoraussetzung für die Emanzipation angesehen wurde. In der erhitzen Debatte um das  Frauenwahlrecht führten Männer, aber auch Frauen, die Mode als Beleg dafür ins Feld, dass Frauen das Wahlrecht unbedingt abzusprechen sei. Doch das Rad ließ sich weder in der Mode noch im gesellschaftlichen Modernisierungsprozess zurückdrehen. Ein Blick auf die tiefgreifende Vernderung des Kleidungsstils in den ersten zwei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zeigt anhand historischer Kleidungs und Wäschestücke, wie sich Frauen die
neuen Freiheiten ganz offensichtlich auf den Leib schneidern ließen.

Online-Vortrag:
Kerstin Hopfensitz M.A., Stuttgart, Hochschule Pforzheim und Miedermuseum Heubach
Korbach, Wolfgang-Bonhage-Museum, Kirchplatz 2, Vortragsraum
Mittwoch, 22. Mai, 19.00 bis 20.30 Uhr
Anmeldung bei der vhs bis zum 15. Mai

 



Die Bedeutung des Frauenwahlrechts für Frauen damals und heute
Mit dem Einzug von 37 Parlamentarierinnen in die Nationalversammlung 1919 begann die politische Partizipation von Frauen in Deutschland auf Reichs- und Länderebene. Wie entwickelte sich der Anteil der Frauen im Parlament in der Weimarer Republik und nach 1945, welche politischen Ziele setzten die Parlamentarierinnen durch, womit scheiterten sie und welche Politikfelder besetzten sie? Die Durchsetzung des Art. 3 Abs. 2 Grundgesetz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ durch die Mütter des Grundgesetzes hatte nachhaltige Folgen auf allen Gebieten des gesellschaftlichen Lebens in  Deutschland. Dennoch stellte Elisabeth Selbert noch 1981 fest: „Die mangelnde Heranziehung von Frauen zu Öffentlichen Ämtern und ihre geringe Beteiligung in den Parlamenten ist doch schlicht Verfassungsbruch in Permanenz.“ Wo stehen wir dann heute?

Online-Vortrag:
Corinna Schneider M.A., Heidelberg, Mitglied im Vorstand des Vereins ‘Frauen & Geschichte Baden-Württemberg e. V.‘ und des ‘Landesfrauenrates
Baden-Württemberg‘
Korbach, Wolfgang-Bonhage-Museum, Kirchplatz 2, Vortragsraum
Mittwoch, 5. Juni, 19.00 bis 20.30 Uhr
Anmeldung bei der vhs bis zum 31. Mai

 

 

 

 

 

 

In Zusammenarbeit mit der Bezirksgruppe Korbach des Waldeckischen Geschichtsvereins e.V. :

 

Donnerstag, 25. Juli 2019, 11 Uhr, Wolfgang-Bonhage-MUSEUM KORBACH

Programm "Auf den Spuren der Goldsucher" für Kinder und Familien

 

 

Auf den Spuren der Goldsucher werden die Gewölbekeller im Museum erkundet. Nach einer altersgerechten Einführung in das Thema Gold und Goldbergbau können die Teilnehmer ihr Glück und Geschick beim Goldwaschen versuchen. 

Kostenbeitrag p.P. 3 €, eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

 

 

 

Donnerstag, 08. August 2019, 10 Uhr, Korbacher Spalte, Frankenberger Landestraße 22

Programm "Procy & Co." für Kinder und Familien

 

Auf den Spuren der Paläntologen werden die Fossilienfundstelle und Ausgrabungsstätte von Procy und Co. besucht. Die "Forscher" gehen auf Fossiliensuche und erhalten altersgerechte Informationen zum Leben vor 250 Millionen Jahren, zu einer Zeit, als Korbach am Äquator lag. Im GeoFoyer Kalkturm Korbach begeben sich die Teilnehmer dann auf eine spannende Reise durch die Geschichte des Lebens.    

 

Kostenbeitrag p.P. 2 €, eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

 

 

 

Samstag, 21. September 2019, 15 Uhr; Stadtmodell vor dem Südportal Kilianskirche

Führung "Zwischen den Mauern - Geschichte(n) rund um Korbach"

 

 

Während des zweistündigen Rundganges mit der fachkundigen Stadtführerin Sabine Syllwasschy erfahren die Teilnehmer viel spannendes und teilweise auch überraschendes aus Korbachs 1000jähriger Geschichte. Wann wurde die Stadtbefestigung errichtet? Warum gibt es einen doppelten Stadtmauerring, aber keine Stadttore mehr? An welcher Stelle fehlt ein Teil der Mauer und warum gab es einen „Butterturm“? Natürlich dürfen aber auch die „Geschichten", nicht fehlen, welche mit den Bewohnern der fest ummauerten Hansestadt untrennbar verflochten sind und die Vergangenheit lebendig werden lassen.

 

 

Kostenbeitrag für Gäste p.P. 3 €, vorherige Anmeldung an das Wolfgang-Bonhage-MUSEUM KORBACH, Tel: 05631/53289

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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