Das Wolfgang-Bonhage-MUSEUM KORBACH,

ausgezeichnet mit dem Museumspreis der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen liegt im Zentrum der Korbacher Altstadt, direkt neben der gotischen Kilianskirche und dem alten Marktplatz der einstigen Hansestadt. Das in einem preisgekrönten Ensemble aus historischer Bausubstanz und moderner Architektur untergebrachte Museum überzeugt besonders durch seine moderne didaktische und besucherfreundliche Konzeption.

Herausragend sind die 250 Mio. Jahre alten Fossilien aus der Korbacher Spalte, die Zeugnisse des historischen Goldbergbaus und die barocken Josephsgemälde aus der „Alten Waage“.

Das 1997 neu eröffnete Museum bietet auf ca. 1.700 m² Ausstellungsfläche einen Rundgang durch die Geschichte der Stadt und der Region. Unter anderem erklärt Subconrector Carl Curtze, wie es sich im Jahre 1840 in Korbach lebte. Schwerpunkte der Ausstellung sind zudem die Abteilungen zum Gold-, Eisen- und Kupferbergbau.

Das Museum Korbach zeichnet sich durch eine besondere Kinderfreundlichkeit aus. So gibt es in jeder Abteilung - immer mit der Farbe gelb gekennzeichnet - ein Thema oder ein Ausstellungsstück, das sich besonders an Kinder richtet.  

Das Museum ist benannt nach dem früheren Korbacher Bürgermeister Wolfgang F. Bonhage


Die Außenstelle des Museums im GeoFoyer Kalkturm Korbach, Frankenberger Landstr. 22, zeigt, wann und wie der Korbacher Kalkstein entstanden ist, welche Rolle Kalk bei der Evolution des Lebens auf der Erde spielte und wie hier im Steinbruch vor über 100 Jahren mit der industriellen Nutzung des Kalksteins begonnen wurde. Die Tafeln im neugestalteten Info- Pavillon im Steinbruch und in der Überdachung der Korbacher Spalte stellen Landschaft und Lebewelt vor 250 Mio. Jahren vor, als Korbach noch nahe des Äquators lag und die Vorfahren der späteren Dinosaurier und der Säugetiere lebten. Zu ihnen gehört Procynosuchus, der „Korbacher Dackel“, ein säugetierähnliches Reptil und somit auch einer unserer ältesten Vorfahren. Procynosuchus zählt zu den Mosaiktieren, Lebewesen, die die Grenzen der Evolution überwunden haben, und die in der Ausstellung im Obergeschoss des Kalkturms in anschaulichen Modellen präsentiert werden. Hier erfährt der Besucher auch, wie der Mensch bis heute seine Umwelt gestaltet und warum rund um Korbach Orchideen wachsen.                                                                      

 

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